Das Geheimnis in der gelben Dose …. ....oder angesetzter Schlehenlikör

An so einem verregneten Samstag wie heute bietet es sich an sich mal wieder um Ecken zu kümmern, die man sonst vielleicht nicht ganz so gründlich im Auge hat. So hab ich beschlossen, mal im Gefrierschrank nach dem Rechten zu sehen.

Die gelbe Dose

 

….. und sieh da: eine gelbe Plastikdose – unbeschriftet und grad nicht zu öffnen…. 🙂

Nach ein wenig Gerüttel geht sie dann doch auf und präsentiert meine im Herbst gesammelten Schlehen! Die hat ich ganz vergessen 🙁
Schlehen brauchen einen ersten Frost damit die Gerbstoffe etwas abgebaut werden. Das kann man auch sehr gut im Tiefkühlfach machen – nur halt wieder dran denken 🙂

Weil ich den angesetzten Schlehenlikör sehr gerne mag, hab ich mich gleich dran gemacht:

Schlehen, Kandis, Zimt, Sternanis und Nelken im GlasDie Schlehen werden mit Zimtstange, Sternanis, Nelken und Kandiszucker in ein großes Einmachglas gegeben.

Ich nehme den braunen Kandiszucker, weil er etwas karamelliger schmeckt. Aber das, wie auch die Gewürze ist natürlich Geschmacksache. Auch eine Vanilleschote macht sich gut.

Die Mischung wird dann mit Wodka oder – auch sehr lecker – mit Rum aufgegossen, bis alles gut vom Alkohol bedeckt ist. Wodka bietet sich gut an, weil der Alkoholgehalt passt und Wodka nicht zuviel Eigengeschmack hat.

Den Ansatz gut verschlossen bei Zimmertemperatur für min. 8 Wochen fest verschlossen ziehen lassen. Der Ansatz wird je länger er ziehen darf immer geschmackvoller.

Das Glas immer wieder ein bisserl bewegen, damit sich alle Stoffe gut auflösen können.

Wenn der Ansatz lang genug gezogen hat, das ganze durch einen Kaffeefilter absieben und in Flaschen abfüllen.

Die Flaschen beschriften und sich den Inhalt schmecken lassen 🙂 Übrigens sind auch die Schlehen die so lange gezogen haben seeeehr lecker!

 

P.S. es gibt keine Grammangaben 🙂 Ich fülle mein Glas nach Gefühl – es kann nicht viel passieren, trau dich einfach! Wichtig ist, das du nicht weniger als 36 % Vol. nutzt.

 

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