Mondnacht

Die letzte Rauhnacht im Jahr 2019 – Teil II Wunschritual

Weil sich die Gelegenheit so schön geboten hat, haben wir gestern noch ein nettes Wunschritual im Gartenhäuschen gemacht. Da ist es inzwischen schon recht gemütlich geworden und die Renovierungen sind fast geschafft.

Deshalb gab es Pfannkuchen und Tee 🙂 zum Ankommen.

Dann wurden von jedem die schlimmsten/belastendsten drei Sorgen auf kleine Zettelchen geschrieben. Im Anschluss daran haben wir drei Herzenswünsche auf Zettelchen geschrieben. Alles natürlich „streng geheim“ 🙂

Dann wurde – unter dem tollen Mond – im Grill ein kleines Feuerchen angefacht. Da kamen meine selbstgemachten Grillanzünder zum Einsatz – dazu wird es bald noch eine Anleitung hier geben. Ich wollte sicher sein, dass sie funktionieren 🙂

 

Für die Räucherung habe ich Kräuterbuschen aus dem letzten Jahr verwendet. Dazu kam ein bisserl Weihrauch.

Weihrauch gilt auch als das „Harz der Götter“. Er war Bestandteil des biblischen Räucherwerks und wird ja auch heute noch in der Kirche verwendet. Dem Weihrauch wird nachgesagt, dass er bereits seit 3500 vor Christus in den verschiedensten Bereichen Anwendung findet. Vor allem zum Räuchern und in der Kosmetik- und Parfümindustrie wird er mit Vorliebe verwendet. Es heißt, das Räuchern mit Weihrauch das seelische Gleichgewicht wiederherstellt.  Die Stimmung hellt sich auf und Nervosität legt sich. Weil die enthaltenen ätherischen Öle entspannend wirken kann die Stimmung sich aufhellen und Nervosität beruhigt werden. Sie gelten als desinfizierend und antibakteriell.

Für unsere kleine Zeremonie zählen wir aber auf die verstärkende Wirkung von Weihrauch – denn es wird im auch nachgesagt, dass er alle Energien der anderen Räuchwerke verstärkt.

In jedem Fall: die Sorgen und Wünsche wurden abgegeben und die Stimmung danach war doch recht lustig – und mein Schal riecht jetzt noch nach Weihrauch 🙂

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