Wacholderheide

Das schöne Wetter zum Vatertag musste ausgenutzt werden und so habe ich mit dem „Gärtner meines Vertrauen“ (GmV) eine Wanderung durch die Amperauen geplant. Es sollte durch den Dschungel an der Amper bei Günding gehen. Dort ist auch eine Wacholderheide zu finden.

Mit ordentlich Proviant ausgestattet haben wir uns also auf die Dschungelexpedition aufgemacht. Wow – wer hätte gedacht, dass es hinter Dachau tatsächlich einen scheinbar unberührten Dschungel gibt?

Kräutervielfalt in den Amperauen

Auf der Wanderung durch die Amperauen – übrigens eine sehr einfache Wanderung – gibt es viel zu entdecken: Baldrian, Salomon-Siegel, Beinwell, Biberspuren, Blässhühner, Reiherenten und Zwergtaucher. Die Gündinger Wacholderheide hält wahre Naturschätze bereit. Durch die stetige Pflege der Naturschutzverbände ist hier eine hohe Artenvielfalt entstanden. In der Beschreibung zur Tour wurde erklärt:

Die Gündinger Wacholderheide liegt auf dem Harreis. Der Name weist darauf hin, dass hier früher Hanf gebrochen (weich gemacht) wurde. Verursacht durch wiederholte Hochwasser hat sich hier Kies, weit über der Wasserlinie, angehäuft, die sogenannte Brenne. Dieser magere und trockene Boden hat eine ganz eigeneVegetation hervorgebracht.

Das kann ich nur bestätigen – ein Traum für Kräuterinteressierte!

Fauna-Flora-Habitat-Gebiet Ampertal

Aber aufgepasst: Das Gebiet gehört zum Fauna-Flora-Habitat-Gebiet Ampertal. Das bedeutet: nix pflücken, ernten, aussetzen. Mit nach Hause genommen werden darf aber der eigene Müll und auch die unbenutzte Grillkohle – denn Feuer darf nicht gemacht werden.

Weil der „GmV“ viele Fragen beantworten musste und ich viele Fotos machen wollte, haben wir einfach sehr lange gebraucht. Hungrig und durstig sind wir dann doch irgendwann am Naturfreundehaus angekommen. Das liegt auf einer Halbinsel zwischen der Amper und dem Kanal. Hier laden Steintische und Bänke zum Brotzeitmachen ein – was wir natürlich genutzt haben.
Nach der Brotzeit haben wir uns dann zügig wieder in den Dschungel der Amperauen begeben – die Vatertagsradlerhorden haben die kleine Insel erobert.

Damit ihr auch ein bisserl was von der Vielfalt habt, hier eine kleine Fotogalerie.

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