© by J. Butenop

Mit dem Bergwaldprojekt e.V. im Biosphärenreservat Rhön… ... Biotoppflege in Handarbeit

Schon im März war ich mit dem Bergwaldprojekt e.V. im Forstenrieder Park zum Winterlinden pflanzen unterwegs. Die Menschen, die Atmosphäre und die Arbeit an sich haben mir riesigen Spaß gemacht und ich hab den Tag genossen. Deshalb war klar: das mach ich wieder. Zum Glück konnte ich über die Warteliste einen Platz im  Familienprojekt im Biosphärenreservat Rhön ergattern und so war ich letzte Woche im „Einsatz für das Braunkehlchen“.

Das Bergwaldprojektjournal sagt:

Seit 1991 ist die Rhön im Dreiländereck Bayern, Hessen und Thüringen UNESCO-Biosphärenreservat. Ziel dieser Modellregion ist ein nachhaltiges, ökologisch verträgliches Miteinander von Mensch und Natur. Dies bedeutet Komplettschutz in der Kernzone, Erhalt der alten artenreichen Kulturlandschaft in der Pflegezone und die Umsetzung einer nachhaltigen und ökologischen Nutzung in der Land- und Forstwirtschaft und im Tourismus in der Entwicklungszone.

Da es schon öfter Aktionen im Roten Moor (unser Einsatzgebiet) gab, hat sich jetzt wieder ein Braunkehlchenpaar angesiedelt. Eine sehr gute Neuigkeit, den in der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands von 2015 wird das Braunkehlchen in der Kategorie 2 als stark gefährdet geführt.

Bilder © by J. Butenop, T. Weghorst

Um einen Teil der Fläche für die Insekten- und Vogelwelt offen zu halten wurde gemäht, dann in Handarbeit gerecht und das Heu von der Wiese geschafft. Dann sollte noch die Öhrchenweide in ihre Grenzen gewiesen werden, damit sie nicht alles andere verdrängt. Besonders wichtig ist es dem sogenannten Teufelsabbiss die Möglichkeit zu geben, seinen Bestand noch weiter auszubreiten. Warum das wichtig ist erfahrt ihr hier.

Zu der tollen Woche gabe es neben sehr leckerem vegetarischen Essen noch eine Führung zu den Schafen der Herbergsmutter und eine spannende Führung ins Schwarze Moor.

Mein Fazit: Bei aller Anstrengung und schmerzenden Muskeln war es ein tolles Erlebnis, mit spannenden Anregungen und vielen netten Menschen 🙂 Eine gute Möglichkeit selbst etwas für die Natur zu tun – ganz praktisch.
Das mach ich wieder 🙂

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