Pestwurz Petasites hybridus

Andere Namen:

Bach-Pestwurz, Echte Pestwurz, Gebräuchliche Pestwurz, Gemeine Pestwurz

Familie:

Korbblütler (Asteraceae = Compositae)

Beschreibung:

Die Gewöhnliche Pestwurz erreicht zu ihrer Blütezeit (März – Mai) Wuchshöhen zwischen 10 und 40 Zentimeter. Zu ihrer Fruchtzeit kann sie sogar 100 Zentimeter erreichen. Das Rhizom ist zirka 4 cm dick, bräunlich und an den verdickt sich zu den Enden verdickt. Die Blüten entwickeln sich vor den großen Grundblättern.Sie bevorzugt feuchte oder zeitweise überflutete, nährstoffreiche Böden und ist oft an Flussufern zu finden.

in der Volksheilkunde
Anwendungsgebiete von Pestwurz in der Volksheilkunde sind krampfartigen Beschwerden der ableitenden Harnwege, auch bei Wunden und Geschwüren wurde sie eingesetzt. Mit Studien belegen lässt sich ihre Wirkung gegen allergischen Heuschnupfen, Asthma und Migräne. Der gefäßerweiternden und blutdrucksenkenden Wirkung der Gewöhnlichen Pestwurz wird eine psychosomatische Entspannung nachgesagt. Wegen der in der Pflanze enthaltenen Pyrrolizidinalkaloide sollte kein Tee aus Pestwurzblättern oder -wurzeln zubereitet werden. Pyrrolizidinalkaloide haben eine krebserregende und toxische Wirkung auf die Leber.

Besser auf Fertigprodukte zurückgreifen!

in der Küche
In der Küche findet die Pestwurz aufgrund der in der Pestwurz enthaltenen leberschädigenden und kanzerogenen Inhaltsstoffen wird sie in der Küche nicht verwendet.
Sagen & Legenden
Im Mittelalter wurde die Pestwurz gegen die Pest eingesetzt – so kam sie auch zu ihrem Namen.

 

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