Stofftaschentuch - selbstgefärbt

Was ist eigentlich … ... aus den Tüchlein geworden?

Wer hier öfter vorbeischaut, hat vielleicht auch von meiner Ostereierfärbeaktion gelesen. Dieses Jahr habe ich unsere Ostereier nur mit Rotkohl, Kurkuma und Birken-Brennesselpulver gefärbt. Das Ergebnis ist toll geworden. Jeweils ein Ei  habe ich in ein Baumwolltüchlein gewickelt, das dann gleich mitgefärbt wurde.

Inzwischen sind aus den gefärbten Tüchlein Stofftaschentücher geworden. Ich möchte gerne von Papiertaschentüchern auf Stofftaschentücher „umsteigen“.  Die Herstellung von Hygienepapier stellt eine große Umweltbelastung dar. Beim Umweltbundesamt ist u.a. dazu zu lesen: „Wir spülen damit unsere Wälder ins Klo, denn Hygienepapiere werden in der Regel nur einmal verwendet und gehen anschließend dem Papierkreislauf über die Kanalisation oder die Entsorgung verloren.“ ¹  Das ist ja irgendwie kein Zustand, der mir gefällt – ich geh lieber im Wald spazieren – und deshalb suche ich nach Alternativen. Außerdem finde ich Stofftaschentücher sehr stilvoll!

Nach dem Färben und Trocknen habe ich die Tüchlein sehr heiß gebügelt und mit Ziernähten eingesäumt; das „Brennesseltuch“ hat ein Spitze bekommen. Beim nächsten Mal sollte ich allerdings darauf achten, doch einen weicheren Stoff zu nehmen 🙂 z.B. alte Bettwäsche ist super dafür – meine Leinenvariante ist dann doch nicht so schmeichelzart zur Nase 🙂

Während ich so schreibe ist mir die Idee für ein neues Färbeprojekt eingefallen: Stoffservietten – so Schöne, mit feiner Spitze….. 🙂 und dazu ein Kräutermenü im Hexenhaus!

zu ¹: Wer gerne den Artikel beim Umweltbundesamt lesen möchte, findet ihn hier.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.